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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gartenfreunde,
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verehrte Freunde des gepflegten Reisens!
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Weihnachten steht vor der Tür und damit hoffentlich einige besinnliche Tage für Sie!
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Wenn Sie bei einer heißen Tasse Tee in den Mußestunden etwas schmökern möchten, haben wir mit unserem Newsletter in neuem Gewand eine hoffentlich anregende Lektüre für Sie. In diesem und den nächsten Newslettern möchten wir Ihnen Interessantes rund um die Welt der Gärten, der Gartendesigner und Länderspezifisches vorstellen.
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Dass England ein Gartenparadies ist, ist kein Geheimnis. Historische Parklandschaften um eindrucksvolle Herrenhäuser und Schlösser, prachtvolle Ziergärten, romantische Cottagegärten, moderne Designergärten - England hat alles. Nirgends gibt es eine größere Gartenkultur als im Vereinigten Königreich. Scheinbar saugen die Briten den grünen Daumen schon mit der Muttermilch auf. Inspiration holen sie sich vielfach auf Flower Shows und in Schaugärten, wo neueste Trends in Gestaltung und Bearbeitung vorgestellt werden.
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Lassen auch Sie sich durch unsere Beiträge in diesem Newsletter inspirieren. Zu England und zu unseren Reisen.
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Im Namen des gesamten HORTIFINA-Teams wünsche ich Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedvolles Jahr 2025!
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Aufgrund der hohen Nachfrage zu unserer Reise zu den SCHÖNSTEN GÄRTEN ENGLANDS MIT CHELSEA FLOWER SHOW arbeiten wir derzeit unter Hochdruck an einer weiteren Reise, die den Besuch der renommierten Blumenschau beinhaltet.
Schauen Sie doch Anfang Januar 2025 auf unserer Homepage rein!
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Im nächsten Newsletter stellen wir Ihnen Gärten und mehr in Frankreich vor!
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INHALT DES NEWSLETTERS
Royal Horticulture Society und die großen Gartenschauen
Englands große Gartengestalter im 18. Jahrhundert
Wer hat den Schönsten im ganzen Land?
Blenheim Palace
It's teatime!
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Royal Horticulture Society und die Flower Shows
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Schon im 19. Jh. erfreuten sich Blumenfestivals und Gartenschauen größter Beliebtheit auf der Insel. Die Royal Horticulture Society (RHS) - die Königliche Gartenbaugesellschaft organisiert seit 1827 Ausstellungen, die sich bis heute regen Zuspruchs erfreuen. Die RHS wurde 1804 als Verein zur Förderung der Gartenkunst gegründet. Erst nachdem er in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und durch Prinz Albert und König Victoria gerettet wurde, das Adjektiv königlich führen.
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Chelsea Flower Show
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Die erste Chelsea Flower Show eröffnete am 13. Mai 1913 als RHS Great Spring Flower Show. Damals wurden 17 Gärten gezeigt, heutzutage sind es meist 15 große Schaugärten, weitere Gärten werden in den Kategorien "Small Gardens", "Fresh Gardens", "Balcony and Container Gardens", "Zimmerpflanzen" und "Generation Garden" gezeigt, außerdem acht Künstlergärten.
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Die Aussteller haben 19 Tage Zeit zum Aufbau, 5 für den Abbau. Ein großer Schaugarten kostet derzeit zwischen 150.000 und 300.000 Pfund. Solch teure Schaugärten werden oftmals von verschiedenen Ländern des Commonwealth, von ausländischen Herrschern oder auch von internationalen Unternehmen gesponsert.
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Hampton Court Flower Show
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Der Unternehmer Adrian Boyd rief 1990 die Blumenausstellung am Hampton Court Palace ins Leben. Sie entwickelte sich zur größten Gartenschau der Welt. Seit 2019 heißt die Blumenschau offiziell RHS Hampton Court Palace Garden Festival.
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Traditionsgemäß findet das Gartenfestival in der ersten Juliwoche statt. In nur drei Wochen müssen die Gartendesigner ihre Schaugärten aufbauen. Mehr als 50 Gärten können die Besucher dann bestaunen.
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Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: letztes Jahr wurden 48.501 Tassen Tee ausgeschenkt, 15.029 Sandwiches verkauft, 5.598 Muffins und 4.357 Stücke Kuchen verzehrt und 14.868 Gläser Sekt sowie 14.274 Gläser Pimm's geschlürft.
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Englands große Gartengestalter ...
... im 18. Jahrhundert
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Charles Bridgeman (1690-1738)
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Im darf die 'Erfindung' des Englischen Landschaftsgartens zugeschrieben werden. In bewussten Kontrast zum damals dominierenden Barockgarten, in dem die Natur in geometrisch exakte Formen gebracht wurde, sollte ein Englischer Garten ein begehbares Landschaftsgemälde sein - das Ideal einer natürlichen Landschaft.
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Durch den Einsatz von versenkten Gartenmauern (Ha-Ha genannt), die das Eindringen von Nutztieren verhindern sollten, öffnete Bridgeman den Blick in die Landschaft.
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Da durch die Ha-Has auf höhere Mauern, Zäune oder Hecken verzichtet werden konnte, verschmolzen der gärtnerisch gestaltete Bereich mit der dahinter liegenden Landschaft zu einer Einheit.
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William Kent (1685-1748)
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Der in Bridlington (Yorkshire) geborene William Kent war zunächst Landschaftsmaler und Architekt. Mit seinen Entwürfen im klassizistischen Barock mit Einflüssen des palladianischen Stils avancierte er zum gefragtesten Architekten seiner Zeit.
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Für die Landschaftsgärten, die er rund um die Häuser plante, nahm er Bridgemans Ideen offener Parklandschaften auf. Zudem bereicherte er die Gärten um sogenannte Staffagegebäude, wie z.B. kleine Tempel. Chiswick House bei London gehört zu seinen Hauptwerken.
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Lancelot 'Capability' Brown (1716-1783)
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Einer bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 18. Jahrhunderts wurde am 30. August 1716 in Kirkhale in Northumberland als Lancelot Brown geboren.
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Wegen seiner herausragenden Fähigkeiten, alte Gartenanlagen im damals modernen Stil eines englischen Landschaftsgartens umzugestalten, bekam er den Beinamen Capability - Fähigkeit. Mit mehr als 170 Gartenbauprojekten verhalf er den gestalterischen Ideen Bridgeman endgültig zum Durchbruch. Capability Brown vollzog den Wandel von der Schlossparkarchitektur zur großflächigen Landschaftsgestaltung im Sinne eines "begehbaren Landschaftsgemäldes". Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Garten von Blenheim Palace.
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Wer hat den Schönsten im ganzen Land?
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Da 87% aller Haushalte im Vereinigten Königreich einen Garten haben, kommen 23 Millionen Gärten zur Beantwortung der Frage nach dem schönsten Garten des Landes infrage. Um ihre Gärten in Schuss zu halten - oder zu bringen - geben die Briten jährlich rund 6,5 Milliarden Pfund (fast 7,8 Mrd Euro) aus. Gartenarbeit ist das beliebteste Hobby der Briten über 55.
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Beliebteste Blume der Briten ist die Rose. Kein Wunder, dass Rosengärten bei den Abstimmungen über die schönsten Gärten sehr weit oben in der Statistik stehen. Lilien, Tulpen, Narzissen und Sonnenblumen folgen in der Beliebtheit.
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Seit 1984 werden jedes Jahr im November die Ergebnisse der Wahl zum Historic Garden Award verkündet, die vom Auktionshaus Christie's gesponsert wird. Erster Gewinner 1984 war Heale House in Wiltshire. Garten des Jahres 2024 wurde Inverary Castle - zumindest beim Publikum. Seit 2020 gibt auch eine Jury-Wahl, die 2024 Belcombe Court in Bradford-on-Avon gewann.
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Blenheim Palace
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Das im 17. Jh. für John Churchill, den 1. Duke of Marlborough, erbaute Schloss, in der Grafschaft Oxfordshire am Nordostrand der Cotswolds gehört zu den berühmtesten Schlössern Englands. Nicht zuletzt wegen Winston Churchill, einem Nachfahren des Dukes, der am 30. November 1874 in Blenheim Palace zur Welt kam.
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Der Name des Schlosses erinnert an die siegreiche Schlacht seines Erbauers 1704 bei Blindheim nahe Höchstadt an der Donau, die nach der englischen Aussprache im Königreich als Battle of Blenheim in die Geschichte einging.
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Neben der prächtigen Barockarchitektur und der Geschichte seiner Bewohner sorgten nicht zuletzt der Park und die formalen Gärten dafür, das Blenheim auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt wurde.
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Capability Brown gestaltete den Schlosspark mit dem geschwungenen See und den hängenden Buchenwäldern zwischen 1764 und 1774.
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Nur Chinesen, Türken und Ostfriesen haben einen höheren Teeverbrauch als die Briten. Mitte des 17. Jh. kam der Tee nach Großbritannien und wurde schnell zum Lieblingsgetränk der adligen Gesellschaft.
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Erst als die Steuern auf das Luxusprodukt gesenkt worden waren und mehr Tee in den Kolonien angebaut wurde, wurde Tee für jedermann erschwinglich.
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Eine Tasse Tee geht für den Engländer immer. Unverzichtbar ist er aber als Early Morning oder Breakfast Tea, der gerne noch im oder am Bett genommen wird.
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Für den ebenso unverzichtbaren Nachmittagstee gibt es mehrere Varianten. Zum Light Tea gibt es einfach nur Scones. Als Cream Tea gibt es Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre zu den Scones.
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Der klassische Afternoon oder Five-o'Clock-Tea, der zwischen 15 und 17 Uhr genommen wird, wird um kleine herzhafte Sandwiches erweitert.
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Mit Champagner wird der Afternoon Tea zum Royal Tea. Als High Tea ist er eine Mischung aus spätem Mittagessen und Afternoon Tea, das man zwischen 13 und 16 Uhr einnimmt, oder aus Afternoon Tea und Abendessen, das dann zwischen 17 und 119 Uhr genommen wird.
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Die Frage, an der sich die Geister seit Jahrhunderten scheiden, ist: Mif oder Tif? Milk in first oder Tea in first? Zuerst die Milch oder zuerst der Tee in die Tasse?
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Nun ja, zunächst mal: Hauptsache Schwarzer Tee! Und solange die Frage, ob Mif oder Tif, nicht abschließend beantwortet werden kann, heißt es: Abwarten und Teetrinken!
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Unsere Reisen zu den schönsten Flower Shows
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Die schönsten Gärten Englands mit Chelsea Flower Show
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Hampton Court Flower Show und die Gärten von London
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Weitere England-Gartenreisen
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Zauberhafter Frühling in Cornwall
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Romantische Rosengärten in den Cotswolds
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Sommergärten in Somerset
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Gartenträume im Herzen Englands - Malerische Midlands
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Kanalinseln
Blühende Inseln im Golfstrom
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Herbstliches Landidyll Lake District
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